Sowohl. Als auch.

Systeme machen was sie wollen. Erhalten sie Impulse, können sie sie integrieren oder abwehren. Abwehr wird meist mit spontaner Energie, mit Druck oder Macht, beantwortet. Das lernt das System. Die Fremdbestimmung ist geboren. Die Konsequenz ist, es braucht immer öfter spontane Energie. Das ist eigentlich recht ermüdend - für alle Beteiligten.

Wird der Impuls jedoch integriert, dann lernt die Organisation. Nicht, dass das weniger Energie braucht, es braucht eine andere. Eine Energie, die das was ist und das, was sein soll als eine ganzheitliche Gestalt ansieht. Dass Bestand und Wandel zusammengehören - ehrlich, das wissen wir alle, aber glauben wir es auch immer?

In unserem Kulturkreis sehen wir zuerst das Problem, das Defizit, die Schwierigkeit - daher sind wir tendenziell auf Fehlerbeseitigung programmiert. Ohne diesen Fokus wäre "Made in Germany" vielleicht nie so gross und stark geworden. Es kann also kein Plädoyer geben gegen Optimierung und damit verbundene Veränderungen. Und natürlich brauchen wir die Kraft der Visionen, der Zukunftsentwürfe, der Innovationen. Aber ist das dann gleich ein Plädoyer gegen Bewährtes, Tradition und eine Wertegemeinschaft?

Wir helfen Ihnen, dass die Menschen die Ängste eines "nur nicht anders" loslassen für ein "sowohl, als auch".

Gibt es einen Trick? Nein, nur konsequent angebotenen Sinn.